TrotzDem e.V.

Demenzerkrankungen stellen in der modernen Industriegesellschaft eine zunehmende Herausforderung dar.
Der Morbus Alzheimer ist nur eine Form dementieller Erkrankungen, deren Verlauf inzwischen gut beschrieben werden kann. Beginnend mit leichten psychischen Auffälligkeiten (Stimmungslabilität, Depressivität, Angst und Aufmerksamkeitsdefiziten) wird die Erkrankung in ihren Anfängen oft nicht als solche erkannt. Erst Einschränkung der Alltagsaktivität oder später schwerer wiegende Verhaltensstörungen (Reizbarkeit, Aggressivität oder vielleicht sogar Orientierungsstörungen) und stärkere Einschränkungen der Gedächtnisfunktion führen dann zur Diagnose.

TrotzDem e.V.

TrotzDem – Für ein Leben in Würde trotz Demenz e.V.

Diese späte Diagnosestellung ist umso schlimmer, denkt man an den therapeutischen Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte. Letztendlich ist die Konsequenz einer zu spät gestellten Diagnose der verzögerte Beginn einer Therapie. Was verloren ist, bleibt aber verloren – dies bedeutet für die betroffenen Patienten einen Verlust an Lebensqualität, bedeutet für die Angehörigen eine verstärkte und vor allem verfrühte pflegerische Inanspruchnahme und für die Gesellschaft höhere Kosten als nötig.

Demente Patienten sind nicht heilbar, wohl aber gibt es realistische Therapieperspektiven. Es ist zwischenzeitlich möglich, Beschwerden zu lindern, die Krankheitsprogredienz verlangsamen und die Pflege erleichtern.
Die medikamentöse Therapie darf nicht isoliert betrachtet werden. Sie muss im Kontext eingesetzt werden mit körperlicher Aktivierung, geistiger Rehabilitation, mit einer Sanierung / Adaptation des sozialen Umfelds und einer Optimierung der Ernährung. Demenzbehandlung muss in einer Kooperation ärztlicher, nicht- ärztlicher, ambulanter und stationärer Einrichtungen stattfinden, bei der auch Selbsthilfeinitiativen, mobile Hilfsdienste, ambulante Pflege, Tagesklinik und Kurzzeitpflege neben der Heimpflege und der Klinikbehandlung eine Rolle spielen.

Initiativen wie „TrotzDem – Für ein Leben in Würde trotz Demenz e.V.“ leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Betroffenen und Angehörigen in der Region Ulm, Neu-Ulm und Alb-Donau. Der Verein ist den Betroffenen eine Lobby und den Angehörigen ein Ratgeber. Darüber hinaus leistet er wichtige Öffentlichkeitsarbeit indem er die Bevölkerung über die wachsende Bedeutung von Demezerkrankungen informiert. Ferner setzt sich der Verein für neue Wohnformen für Demenzkranke ein, die ein Wohnen in familienähnlicher Atmosphäre unter weitgehender Erhaltung des privaten Lebensumfeldes ermöglichen.

Der Ulmer Verein Support e.V. hat sich entschlossen diese Initiative die sich einem tiefgreifenden Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft widmet finanziell zu unterstützen. Im Rahmen einer von Support Ulm e.V. veranstalteten Informationsveranstaltung für an Demenz erkrankte Patienten und deren Angehörigen wurde als eine erste Hilfsmaßnahme eine Spende von 4000 Euro an den Vorstand von TrotzDem e.V. übergeben. Im Rahmen der Veranstaltung wies Supportmitglied Hilde Mattheis MdB auf die rapide wachsende gesellschaftliche, gesundheitspolitische und letztendlich finanzielle Herausforderung durch Demenzerkrankungen in Deutschland hin. MdB Mattheis unterstrich dabei die zunehmende Bedeutung von gemeinnützigen Hilfsorganisationen die bei der Bewältigung dieser Problematik den staatlichen Einrichtungen zur Seite stehen.

Wer wir sind

Support Ulm e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Medizin in der 3. Welt zu unterstützen.

Der Verein wurde auf Initiative von Prof. Dr. Heinz Maier und von Ulmer Bürgern ganz unterschiedlicher Berufsgruppen gegründet und feierte 2015 sein 10-jähriges Bestehen.

BMGrusswort

Vorstand:

  • Prof. Dr. Heinz Maier, Vorsitzender
  • Jürgen Dangel
  • Prof. Dr. Matthias Tisch
  • Roland Stiehle

Beirat:

  • Wally Czernakowski
  • Gerhard Hirth
  • Hans Layer
  • Ekhard Maus
  • Prof. Dr. Siegfried Rübenacker
  • Hans-Erich Schilling
  • Burkhardt Schöffner
  • Dr. Erwin Störrle
helfen sie! jetzt spenden

Was wir leisten

IMG_0869Was wir tun

Die medizinische Versorgung der Menschen in der 3. Welt vor allem in Krisen- und Kriegsgebieten, ist nach wie vor völlig mangelhaft und schwierig.

Support Ulm e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausgewählte, klar beschriebene medizinische Projekte durch Geld- und Sachspenden nachvollziehbar zu unterstützen.

Support gibt Ihnen die Chance, gezielt humanitäre Hilfe zu leisten, die ankommt und nachvollziehbar wirkt.

Wie wir unsere Ziele umsetzeneinrichtung-balkh

Support Ulm e.V. sammelt aktiv Spenden und richtet für jedes Projekt ein Spendenkonto ein. Der Verein veranstaltet Wohltätigkeitsveranstaltungen im Großraum Ulm, deren Reinerlös direkt einem Projekt zufließt.

Um zu gewährleisten, dass die Spendengelder tatsächlich dem gewünschten Zweck zugeführt werden, werden ausschließlich Projekte unterstützt, die von staatlichen Einrichtungen im Empfängerland getragen werden.

Bevorzugt gefördert werden Projekte im Krisengebiet, in denen deutsche Hilfsorganisationen oder die deutsche Bundesrepublik direkt vor Ort unterstützend tätig sind. So ist eine bessere Kontrolle über die tatsächliche Verwendung unserer Spenden möglich.

Spendenformular

Support Ulm e. V. freut sich über jede Spende und sichert eine verantwortungsvolle Verwendung im Sinne der Vereinssatzung und der Vereinsprinzipien zu.

Bitte überweisen Sie unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse Ihre Spende auf unser Spendenkonto, Sie erhalten dann automatisch eine steuerlich absetzbare Spendenquittung.   

Sparkasse Ulm

IBAN:    DE49 63050000 0021 1179 27

(BIC:  SOLADES1ULM – nicht notwendig innerhalb Europa )